Skip to content

Augen.Blick

Eine Berührung, ein Lächeln, ein Ereignis, ein Wort. Bewegend, berührend, verändernd. Fragt man Menschen, welche Augenblicke sie verändert haben, sind es meistens: Geburt eines Kindes, Tod eines geliebten Menschen, Krankheiten. Aber da muss doch noch mehr sein, oder?
Vielleicht die kleinen Momente, die erst später groß wurden, die wuchsen, Spuren hinterließen?!
Gibt es sie? Welche sind es?
Fragen über Fragen …

Blogger PostFacebookShare

7 Comments

  1. Waldweg wrote:

    Und wo bleiben die Antworten? Natürlich ist da mehr. Momente, wie Streiflichter, die wir mal mehr mal weniger bewusst warhnehmen. Das Lachen eines Kindes, ein roter Ballon auf einem Jahrmarkt. Die kleinen Dinge beeinflussen uns viel häufiger, die großen prägen sich nur deutlicher ein.

    Mittwoch, April 7, 2010 at 12:53 | Permalink
  2. Mia wrote:

    Weil es gerade so gut passt:
    „Geschichten von Außenseitern, auf die selten dein Blick fällt“
    http://herzschmalz.wordpress.com/2010/04/05/take-a-walk-on-the-other-side-2/

    Mittwoch, April 7, 2010 at 14:43 | Permalink
  3. Birgit wrote:

    Als ich zum ersten Mal den „Panther“ von Rilke las, veränderte das mein Leben im wahrsten Sinne des Wortes augen.blicklich.
    Das Gedicht floss über meine Augen direkt in mein Gefühl und brachte das Erkennen mit. Die damals notwendige Entscheidung zu treffen, war dann ganz plötzlich ganz leicht.

    Als ich die Ehre hatte, einen schon alten Menschen kennen zu lernen und ihn ein Stück seines Weges zu begleiten, für den „in Souveränität dienen“ nicht nur etwas war, wofür er jedem die notwendige Souveränität ließ sondern auch etwas, was er selbst tat, veränderte das meine Gedanken, mein Tun und damit mein Leben nachhaltig.

    So gibt es viele Augen.Blicke, die Spuren hinterlassen.
    Auch die Minuten, in denen ich das hier schreibe.

    Mittwoch, April 7, 2010 at 21:00 | Permalink
  4. Zuckerschnute wrote:

    Ihre Gedanken (wie immer): wunderbar.
    Herzlichen Dank.
    —————–

    „Wenn 3 Worte…“

    Viele Jahre her,
    als ´meine´ damalige Geliebte,
    zusammen verbracht, die Jahre,
    nach 10en, endlich,
    zu mir sagte:
    „Ich liebe Dich.“
    …und doch: zu spät,
    ja, das war´s für mich,
    ein erkenntnisreicher
    Augen.Blick,
    um fort zu gehen,
    denn, es nur gesagt bekommen,
    um mich damit (auf) halten zu wollen,
    genügte nicht.

    ———-
    „Name erforderlich“ und bitte schön,
    dann eben eines meiner Kose-Namen ;)

    Donnerstag, April 8, 2010 at 02:24 | Permalink
  5. Es gibt sie, diese Augenblicke. Momente, an denen wir später in unserer Erinnerung vieles festmachen. In Wahrheit sind Veränderung, Entwicklung und Prägung natürlich Prozesse, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, mitunter aber in solchen Schlüsselerlebnissen ihren Anfang nehmen. Oft ereignen sich solche „Augenblicke“ auch einfach zum richtigen Zeitpunkt und unter den richtigen Rahmenbedingungen und erlauben uns, eine ohnehin schon stattfindende Entwicklung damit zu verknüpfen.
    Wir Menschen neigen dazu, das eigentlich – wegen seiner Komplexität – Unerklärliche, mittels Vereinfachung und Verkürzung dennoch zu erklären. Das zeigt sich auch in der Bedeutung, die wir einzelnen Augenblicken zumessen. Aber das ist ja durchaus okay.
    Wie sagte der geniale Mark Twain noch so schön: „Irgendwann erfindet jeder Mensch eine Geschichte, die er sein Leben nennt.“

    Donnerstag, April 8, 2010 at 08:54 | Permalink
  6. Metapher wrote:

    Nicht von Ungefähr hat das Wort „Augenblick“ seinen Ursprung ja im „Augenblitz„. Wie ein kurzes Aufleuchten der Augen blitzen die schicksalwebenden Göttinnen ins Leben hinein und stellen entscheidende Weichen – oder zaubern neue Wege, an die vorher kein Denken war:

    Wendepunkte. nach denen nichts mehr so ist, wie es vorher war.

    So, wie der Hinduist seinen Guru findet (nicht umgekehrt), so findet man durch – scheinbaren – Zufall zum Beispiel einen fundamentalen Lebenslehrer.

    Oder es gibt Begegnungen wie die hier (und andernorts) beschriebene:
    http://tinyurl.com/y8fyac8
    die nicht mehr nur als „Eine von vielen“ zählt und die insofern nicht „konkurrenzlos“ ist, als sie in keinerlei Hinsicht in einer Konkurrenz stehen kann, sich jedem Vergleich entzieht.

    Es können auch materielle Dinge sein: Ein „objet trouvé“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Objet_trouv%C3%A9
    das eine grundlegende Idee einpflanzt, die lebensbestimmend wird …

    Und nicht zuletzt sind es Begegnungen mit Literaturen, Musiken, auch Malereien

    Da du die persönlichen Erfahrungen anfragst: Die Letzteren, die meinen, hab ich einmal „verewigt“: http://tinyurl.com/ycuse2x

    So wie ein alter Weisheitsspruch sagt: „Wir SIND die geschichte unserer Begegnungen“ ist es wie ein Spiegel des Selbst, sich alle diese Augenblitze dann und wann aus der Distanz anzuschauen.

    Ein wunderbares Thema – und auch ein wichtiges.

    Donnerstag, April 8, 2010 at 13:38 | Permalink
  7. wanja wrote:

    Ich mag Augenblicke die von außen in uns eindringen und in uns verweilen, um in dunklen Zeiten aufhellend zu wärmen.
    LG Wanja

    Samstag, April 10, 2010 at 07:36 | Permalink

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *
*
*