Wie oft übt man das Sterben, bevor man dem Tod begegnet?
Warum heißt es “der” Neid, ist er nicht weiblich?
Welche Fragen sind wirklich wichtig?
Wenn du morgen stirbst, was hast du heute noch zu tun?
Wann kommt der perfekte Tag?
Liebst du deine Angst? Warum (nicht)?
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Kommentar von Harki
#1 9. Mai 2010, 15:50 Uhr |
Dazu gab es in todesbewußteren (und ungemütlicheren) Zeiten regelrechte Handbücher — “Sterbekünste”:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ars_moriendi
(Je nun, ich vermute, es gibt auch heute noch in den Ratgeberecken der Buchhandlungen etwas zumindest thematisch Verwandtes.)
Kommentar von Waldweg
#2 9. Mai 2010, 17:25 Uhr |
Warum sich ständig so viele Gedanken um den Tod machen, wo es doch ein Leben vor dem Tod gibt?
Warum heißt es nicht “das” Neid, wo er doch etwas so omnipräsent menschliches ist?
Welches Fragen sollen denn bitte nicht wichtig sein?
Warum erst vor dem Todestag alles erledigen, statt vorher, um den letzten noch einmal zu genießen?
Was ist ein perfekter Tag?
Lebst du deine Ängste? Warum (nicht)?
Kommentar von Charlotte
#3 10. Mai 2010, 06:08 Uhr |
Wie oft übt man das Sterben, bevor man dem Tod begegnet?
–> Nahtod “sterben” = weniger, als das Leben an sich.
–> als ich einem Menschen sein Leben rettete, fragte er mich: “Warum? Ich?!”. Daraufhin antwortete ich ihm: “Weil es für Dich noch zu früh ist.”
Warum heißt es “der” Neid, ist er nicht weiblich?
–> Er, Sie empfindet Neid, dann fehlt ihnen: Was?
Welche Fragen sind wirklich wichtig?
–> An mich: “Bin ich mir immer bewußt = treu?” Schön wär´s.
An Sie, zB: “Würden Sie leiden, zB an einer (schweren) Krankheit, würden Sie mir das verraten?”
…na also. Und schade!
Wenn du morgen stirbst, was hast du heute noch zu tun?
–> es ist wie es ist: weder zu früh noch zu spät. Alles ist ok.
Ich hinterlasse wunderbares, damit lebe ich gut. Sterben: ja, wenns sein muss. Bis dahin lebe ich, gerne.
Wann kommt der perfekte Tag?
–> das überlasse ich meinem Herzen, nicht meinem Kopf.
Liebst du deine Angst?
–> Ja, sonst wäre ich atemlos.