“Früher ließ man den Pullover unter dem Bett liegen, besprühte das Kopfkissen mit Parfüm, ließ die Zahnbürste oder den Kamm liegen.  Es ist die normale Reviermarkierung.”
“Und heute?”
“Hinterlässt man Sterne, Pinnwandeinträge, Daumen und andere Spuren.”

Ich drehte mich um, steckte Pullover, Parfüm,  Zahnbürste und den Kamm in die Tasche. Ich freute mich auf das nächste Wochenende, an dem ich weiterhin an der unsichtbaren Markierung arbeiten würde: irgendwo zwischen Kopf und Bauchnabel. Für eine neue Zeitrechnung.

… es ist nur Gedankenscrabble.

Eine kleine Liebeserklärung
Bankgeheimnis

Blogger PostFacebookShare
Von Mia, 20. September 2011, 16:02 Uhr

“Gnädigste, es ist so leicht: Leben Sie Ihr Leben, lieben die Liebe, vertrauen dem Vertrauen und nehmen mutig den Mut, um das Lassen zu lassen.”

“Gnädiger Herr, ich kotze Ihnen und dem Leben eines Tages so gewaltig vor die Füße, dass Sie spätestens dann wissen, wie Galle riecht, Pizza stinkt und Wut brennt. Ich verspreche dieses Versprechen.”

… und es ist nur Gedankenscrabble.

Blogger PostFacebookShare
Von Mia, 19. September 2011, 15:37 Uhr

Verliebtheit ist der stärkste Gegner der Kaffeeindustrie: sie macht hellwach.
Und manchmal betäubt sie, zu sehr, zu viel, benebelt und man sieht nicht mehr richtig, das Leben, den anderen, schon gar nicht sich selbst. Öffnet man dann das Fenster, lässt frischen Wind und Luft herein, gibt sich Momente der Ruhe, dann weiß man die Wärme, den Duft, den Geruch und das Gefühl wieder zu schätzen.

… und es ist nur Gedanken…

Blogger PostFacebookShare
Von Mia, 19. September 2011, 12:59 Uhr

[...] Und dann kam deine Nachricht und wir wissen, unsere Runde geht weiter. Den anderen lassen wir ihr Spiel, zu ihrem Schutz, vielleicht auch zu unserem, wir gehen langsamer, nur nach innen. Ruhe finden wir in uns, unseren Versprechen, den Momenten, den Augenblicken und den geöffneten Armen des anderen. Das Außen lassen wir vor.

… und es ist nur Gedankenscrabble.

Blogger PostFacebookShare
Von Mia, 19. September 2011, 11:56 Uhr

“Ich gehe!”
“Ich bleibe.”
“Ich gehe, auch wenn du bleibst.”
“Ich bleibe, obwohl du gehst.”

Und eines Tages werden wir bleiben, obwohl auch der andere bleibt, gehen, um dem anderen zu folgen. Vielleicht sogar zusammen.

… es ist nur Gedankenscrabble.

 

Blogger PostFacebookShare
Von Mia, 17. September 2011, 17:31 Uhr