[...] Und dann kam deine Nachricht und wir wissen, unsere Runde geht weiter. Den anderen lassen wir ihr Spiel, zu ihrem Schutz, vielleicht auch zu unserem, wir gehen langsamer, nur nach innen. Ruhe finden wir in uns, unseren Versprechen, den Momenten, den Augenblicken und den geöffneten Armen des anderen. Das Außen lassen wir vor.

… und es ist nur Gedankenscrabble.

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Von Mia, 19. September 2011, 11:56 Uhr

“Ich gehe!”
“Ich bleibe.”
“Ich gehe, auch wenn du bleibst.”
“Ich bleibe, obwohl du gehst.”

Und eines Tages werden wir bleiben, obwohl auch der andere bleibt, gehen, um dem anderen zu folgen. Vielleicht sogar zusammen.

… es ist nur Gedankenscrabble.

 

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Von Mia, 17. September 2011, 17:31 Uhr

Ich will mich ganz besonders lieben, ehren und achten in schlechten Zeiten, wie in beschissenen Zeiten, wie in dunklen Zeiten, wie in traurigen Zeiten, wie in ängstlichen Zeiten, wie in einsamen Zeiten, wie in noch viel schlechteren Zeiten, bis mein Verstand aufhört zu rumoren und das Leben mich scheidet.

Und es ist immer noch Gedankenscrabble.

 

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Von Mia, 2. September 2011, 13:06 Uhr

“Ich packe dich, umklammere deine Gedanken, dein Herz, deinen Atem. Ich lasse dich nicht mehr los, schmeiße dich in die Ecke, hole dich ab, umarme und liebe dich, bevor ich dich verlasse, damit du mich suchst, mich findest, ich dir Sicherheit gebe, für einen Moment, wenige Sekunden, ganz kurz nur, bevor ich dich wieder packe, um dich zu umklammern. Ich spiele mit dir, ich gewinne, du siegst, ohne dich bin ich nichts, aber ich lasse es dich nicht wissen, ich mache die Regeln, du folgst, mal willig oder nicht, es interessiert mich nicht. Und wenn es dir zu hart, zu gemein, zu lieblos und zu schmerzhaft ist, dann komme ich durch die Hintergedanken, die du mir geöffnet hast, verfolge dich in deinen Träumen, hänge dir nach, berühre dich, gebe dir alles, was du brauchst, dir erhoffst und nie für möglich gehalten hast.”

Die leise Stimme der Zeilen, die gewaltige Wucht der Sätze, das Ego der Texte, die Zweifel der Schreibenden.

 

… und am Ende ist es nur Gedankenscrabble.

 

 

 

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Von Mia, 31. August 2011, 13:16 Uhr

Manchmal drehen wir uns im Kreis, überlegen hin und her, wägen ab, gehen rechts, vielleicht nach links. Manchmal bleiben wir stehen. Oder erstarren.

Egal was wir tun, nicht wichtig, ob es auf Dauer richtig oder falsch ist:
Heben wir unsere Welt aus den Angeln und genießen den freien Blick, den geöffneten Raum und die neue Perspektive!

Wir sollten es nicht nur versuchen, sondern wirklich tun, mit allen Werkzeugen, die uns zur Verfügung stehen: Mut, Klarheit und Liebe. In jeder Sekunde, in der wir etwas einreißen, reparieren oder restaurieren, genau in diesen Momenten, mit unseren Werkzeugen, werden wir sie heben: die Welt aus den Angeln.

 

 

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Von Mia, 14. August 2011, 19:44 Uhr